Private Zahnzusatzversicherung

Gesunde und schöne Zähne steigern das Selbstwertgefühl und sind wichtig für die Gesundheit. Die gesetzlichen Krankenkassen kürzen stets die Leistungen, dadurch muss der Patient hohe Eigenleistungen aufbringen, eine PKV-Zahnzusatzversicherung minimiert die Zuzahlungen oder übernimmt sie ganz. Die moderne Zahnmedizin ist teuer, vor allem wenn hochwertige Materialien verwendet werden. Gesetzlich Versicherte können sich mit einer PKV-Zahnzusatzversicherung zusätzlich privat absichern.

Was zahlt die gesetzliche Krankenversicherung?

Die „Gesetzliche“ zahlt für zahnärztliche Leistungen einen Festzuschuss für die einfacher, zweckmäßiger Ausführung für Zahnersatz und Zahnbehandlung. Alle Extras, so wie teurere und hochwertigere Behandlungen werden nicht übernommen, diese muss der Patient selbst bezahlen oder über eine private Zahnzusatzversicherung finanzieren lassen. Der Festzuschuss liegt bei 50 % und kann durch jährliche Vorsorgeuntersuchungen aufgestockt werden.

Ein Bonusheft, das vom behandelnden Zahnarzt abgestempelt und unterschrieben werden muss, dient als Nachweis. Die Krankenkasse beteiligt sich mit 50 % an notwendig definierten Zahnersatz – aber nur an der Regelversorgung. Wer regelmäßig fünf Jahre Vorsorge mit seinem Bonusheft nachweisen kann erhält einen Bonus von 20 % und für zehn Jahre ohne Unterbrechung 30 % Bonus. Die Bonuszahlungen beziehen sich nicht auf die Gesamtkosten, sondern auf den Festzuschuss. Somit erhält der gesetzlich Versicherte einen Zuschuss von 60 % nach fünf Jahren und 65 % nach zehn Jahren regelmäßiger Vorsorge. Wer seine Zähne sorgfältig Pflegt und jedes Jahr zum Zahnarzt geht muss mindestens 35 % der Kosten für Zahnersatz selbst bezahlen, wer dazu noch eine hochwertigere Leistung in Anspruch nimmt zahlt diese ganz.

Was zahlt die private Zahnzusatzversicherung?

Die Zahlungen der PKV-Zahnzusatzversicherung sind je nach Anbieter unterschiedlich gestaffelt. Mit der Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung mit vollem Bonus und einer Zusatzversicherung, erhält der Patient eine Erstattung der Gesamtrechnung bis zu 100 %. Die PKV-Zahnzusatzversicherungen übernehmen auch für höherwertigen Zahnersatz, Implantate, Onlys und Inlays (gegossene Füllungen) einen Teil des Rechnungsbetrags. Zusätzliche Leistungen wie eine professionelle Zahnreinigung, Kieferorthopädie, Akupunktur zur Anästhesie und Schmerzlinderung sowie eine hochwertige Prophylaxe werden von einigen Versicherungen zusätzlich angeboten.

Berechnung der PKV-Zahnzusatzversicherung

Im Internet finden sich Vergleichsrechner für PKV-Zahnzusatzversicherungen, nach einem Vergleich findet jeder Interessent die passende Versicherung für sich. Aber auch einige gesetzliche Krankenkassen bieten, in Zusammenarbeit mit privaten Versicherungen, günstige Tarife an. Mit einem Vergleich lässt sich sehr viel Geld sparen, er eignet sich auch um die unterschiedlichen Konditionen der Gesellschaften besser gegenüber stellen zu können.

Im allgemein unterscheiden die Versicherungen nach Geschlecht, wobei Frauen höhere Beiträge entrichten müssen, sowie Alter des Versicherten, junge Versicherte haben die niedrigsten Beiträge zu zahlen. In der Regel findet keine Gesundheitsprüfung statt, wer aber drei nicht ersetzte Zähne hat muss mit hohen Aufschlägen oder einer Ablehnung des Antrags rechnen. Zudem müssen wahrheitsgemäße Aussagen über eine angeratene oder beabsichtigte Zahnbehandlung gemacht werden. Für schon begonnene Behandlungen bezahlt die PKV-Zahnzusatzversicherung nicht. Die unterschiedlichen Wartezeiten sollte zudem beachtet werden. Einige Gesellschaften zahlen in den ersten Jahren der Versicherung nur anteilige Beträge, andere treten ab der ersten Beitragszahlung in voller Summe ein.

Fazit:

Mit einer PKV-Zahnzusatzversicherung wird der Gang zum Zahnarzt deutlich günstiger. Wer nicht nur die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nehmen möchte, sondern sich eine hochwertige Behandlung und Zahnersatz wünscht, sollte eine PKV-Zahnzusatzversicherung abschließen.