Private Krankenversicherung

Im Allgemeinen bieten die diversen Versicherungen einen besseren Schutz sich gegen Krankheitskosten abzusichern, als das die gesetzlichen Kassen tun. Beispielsweise fällt die Praxisgebühr in Höhe von 10 Euro pro Quartal weg und auch die Ärzte nehmen sich in der Regel mehr Zeit für die Behandlung ihrer privaten Kunden. Viele gesetzlich Versicherte kennen die Frage der Sprechstundenhilfe von Fachärzten, bei welcher Kasse sie denn versichert seien. Wird dann keine private Krankenversicherung genannt, gibt es den Termin gar nicht oder sehr viel später. Es soll bereits einige Ärzte geben, die getrennte Wartezimmer für privat und gesetzlich Versicherte eingerichtet haben. Von der freundlicheren Behandlung bei der Anmeldung einmal abgesehen.

Siehe auch:

Private Krankenversicherung für Studenten
Private Krankenversicherung für Beamte
Private Krankenversicherung für Freiberufler
Private Krankenversicherung für Arbeitnehmer
Private Krankenversicherung für Selbstständige



Unterschiede der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung

( am Beispiel der Beitragshöhe )

Die Höhe der Beiträge ist neben dem Umfang des Versicherungsschutzes für die meisten krankenversicherten Personen sicherlich von besonders großer Bedeutung. Bei einer gesetzlichen Krankenversicherung wird die Höhe der monatlichen Beiträge prozentual anhand des Einkommens des Einzelnen ermittelt. Je mehr der Versicherte somit verdient, umso höher werden entsprechend die Beiträge im Rahmen einer GKV ausfallen. Der allgemeine Gesundheitszustand und dergleichen spielen in diesem Zusammenhang bei der GKV keine Rolle.

Im Rahmen einer PKV hingegen werden die Beiträge unabhängig vom Einkommen des Versicherten erhoben. Auf diese Weise ist der Abschluss einer PKV grundsätzlich vor allem für besserverdienende Personen interessant, die im Vergleich zu einer GKV viel Geld einsparen können, wenn sie sich für eine private Krankenversicherung entscheiden. Zudem können die Beiträge im Rahmen einer PKV bei der Einkommenssteuererklärung angegeben und entsprechend abgesetzt werden. Hierdurch lässt sich somit die individuelle Steuerlast des Versicherten deutlich reduzieren. Die Beitragsbemessung im Rahmen einer PKV ist abhängig von verschiedenen individuellen Faktoren des Versicherten. Das Lebensalter und das Geschlecht spielen in diesem Zusammenhang ebenso eine entscheidende Rolle wie der allgemeine Gesundheitszustand. Dieser wird durch das Ausfüllen eines Gesundheitsfragebogens vor Beginn der Krankenversicherung durch den jeweiligen Versicherungsträger ermittelt. Es versteht sich von selbst, dass alle Fragen vollständig und wahrheitsgemäß vom Einzelnen ausgefüllt werden müssen.