Krankenversicherung Vergleich

Die private Krankenversicherung oder kurz PKV genannt, ist die Möglichkeit sich privat gegen Krankheit zu versichern. Im Gegensatz zur bekannten, gesetzlichen Krankenversicherung besteht hier keine Pflicht sich zu versichern, die Kunden schließen hier freiwillig einen Vertrag ab. Dennoch ist der Abschluss einer solchen Versicherung auch vermögenden Leuten dringend anzuraten

Krankenvollversicherung

Bei schweren Krankheiten, etwa Krebs und ähnliches, gehen die Kosten für die Behandlung schnell in Zehntausende von Euro. Etwa achteinhalb Millionen Menschen sind bei privaten Versicherungen krankenvollversichert. Große Anbieter sind Gesellschaften wie die Debeka, die DKV und die Allianzversicherung.

Wechsel in die PKV

Hat man sich für einen PKV-Wechsel entschieden, gilt es, vor dem Vertragsabschluss einen sorgfältigen Versicherungsvergleich durchzuführen. Es gibt in Deutschland eine Vielzahl an Krankenversicherungen, und sie alle haben mehrere Tarife in ihrem Spektrum. Man sollte also prüfen, welcher Tarif die gewünschte Leistung bietet, bevor man sich entscheidet.

Von Bedeutung ist beispielsweise die anfallende Selbstbeteiligung. Eine höhere Selbstbeteiligung führt zu einem niedrigeren monatlichen Beitrag. Deshalb kann eine höhere Selbstbeteiligung für Selbständige, die einen niedrigen Beitrag bevorzugen, die richtige Alternative sein, während Angestellte, die einen Zuschuss des Arbeitgebers zu den Kosten der PKV erhalten, mit einer niedrigeren Selbstbeteiligung und höheren Beiträgen gut versorgt sein können. Gleichzeitig kann auch die Frage nach der Beitragsrückerstattung wichtig sein. Sie kann garantiert oder erfolgsabhängig gestaltet sein und ist ein Mittel, den monatlichen Beitrag noch einmal zu reduzieren, denn die Rückerstattung kann durchaus einen Monatsbeitrag ausmachen. Wer also in die PKV wechseln möchte, sollte einiges beachten.

Die PKV 2011 | und was sich ändert

Die aktuellen Änderungen im deutschen Krankenversicherungssystem sorgen zum Jahresende wieder einmal für Furore – denn sie ermöglichen vielen Angestellten, die bisher gesetzlich krankenversichert waren, den Wechsel in die private Krankenversicherung. Möglich macht dies eine erneute Gesetzesänderung. Ab dem 01. Januar 2011 wird die Versicherungspflichtgrenze in der privaten Krankenversicherung auf ein jährliches Bruttoarbeitsentgelt in Höhe von 49.500 Euro herab gesetzt. Gleichzeitig kann schon beim erstmaligen Überschreiten dieser Entgeltgrenze ein Wechsel in die private Krankenversicherung durchgeführt werden.

Bisher musste die Entgeltgrenze in drei aufeinander folgenden Jahren überschritten werden, damit ein Arbeitnehmer für die private Krankenversicherung zugelassen war. Diese Neuerungen bieten vielen Angestellten die Chance, sich nun privat krankenversichern zu lassen. Allerdings will ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenkasse gut überlegt werden, denn je nach den persönlichen Lebensumständen haben beide Versicherungen Vor- und Nachteile.

Patient erster Klasse: Wem steht der Wechsel in eine PKV offen?

Oftmals werden Mitglieder einer privaten Krankenversicherung (PKV) als „Patienten erster Klasse“ bezeichnet. Bereits dieser Slogan, mit dem viele Anbieter im Bereich der privaten Krankenversicherungen Neukunden werben möchten, verdeutlicht, dass es sich bei einer privaten Krankenversicherung um etwas Besonderes handeln muss.

Tatsächlich zeichnet sich eine moderne PKV durch zahlreiche Besonderheiten und Vorteile im Vergleich zu einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus. Doch nicht für alle Personen hierzulande ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung möglich. Dies ist in Deutschland einem bestimmten Personenkreis vorbehalten. Zu diesem zählen generell alle Personen, die von der Pflicht zur Versicherung in der GKV befreit sind. In diesen Personenkreis fallen wiederum Beamte, Studenten sowie freiberuflich und selbstständig tätige Personen. Auch Arbeitnehmer, deren Gehalt eine bestimmte Pflichtversicherungsgrenze übersteigt, sind von der Krankenversicherungspflicht befreit und können zwischen einer freiwillig gesetzlichen und einer privaten Krankenversicherung wählen.

Diese Pflichtversicherungsgrenze für einen PKV Wechsel wird Jahr für Jahr neu vom Gesetzgeber festgelegt und liegt im Jahr 2010 bei 49.950 Euro/brutto. Für das kommende Jahr 2011 wurde dieser Betrag auf 49.500 Euro gesenkt. Dies bedeutet, dass jeder Arbeitnehmer, dessen Jahresverdienst diese Grenze überschreitet, Mitglied einer privaten Krankenversicherung werden kann.

Pflichtversicherungsgrenze

(nur für Arbeitnehmer von Bedeutung)

2010: 49.950 Euro/brutto
2011: 49.500 Euro/brutto


Ab dem 01.01.2011 Bei erstmaligen Überschreiten der Pflichtversicherungs- grenze von jährlich 49.950 Euro/brutto, ist ein Wechsel in die private Kranken- versicherung möglich!